Osteopathie und der Golfsport

Der Golfsport hat in den letzten Jahren einen großen Anhängerkreis gefunden. Die Golfanfänger findet man in der Altersgruppe zwischen Anfang 30 und 50. Insgesamt betrachtet ist Golf eine verletzungsarme Sportart, jedoch finden sich auch hier sportspezifische Verletzungsmöglichkeiten, wobei der Rückenschmerz in Vordergrund steht.

Durch einen kraftvoll ausgeführten Golfschwung können jedoch schwere Verletzungen herbeigeführt werden.
So kann es bei einem ungehinderten vollen Schlag schon zu erheblichen Verletzungen von Bändern mit knöchernem Abriss und Blutgefäßüberdehnung mit einer Nervendehnung und deren Irritation kommen.

Die sog.“ Golfspielerfraktur“ ist schon eine häufiger anzutreffende Verletzungsart. Es handelt sich hierbei fast ausschließlich um Anfänger, die über Schmerzen in der oberen Rückenpartie in Schulternähe klagen.
Anzufinden sind meist Frakturen der 4. - 6.Rippe hinten links bei rechtshändigen Golfern.
Nach der Ausheilung zeigt sich oft noch eine schmerzhafte Funktionseinschränkung bei Belastung.

Ebenfalls bei Anfängern wird häufig statt des Balles der Boden getroffen, hierbei können isolierte Handwurzelknochenfrakturen auftreten - auch hier können nach der Ausheilung Funktionsstörungen auftreten.

Die häufigsten Verletzungen sind Zerrungen oder Blockaden im unteren Rückenbereich (Kreuzdarmbeingelenke) gefolgt von Verletzungen im Schultergürtel, Ellenbogen und Unterarmbereich - dem sog. Golferarm (Überbelastungsschaden an der Innenseite des Ellenbogens).

Diese genannten Funktionsstörungen lassen sich durch osteopathische Techniken erfolgreich behandeln.